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Chilenischer Dirigent, Komponist und Violinist geboren 1934 in Santiago, Chile. Er studierte an der Musikfakultät der Chilenischen Staatsuniversität in Santiago und an der Musikhochschuke in Stuttgart, Deutschland. Er wurde staatlich geprüfter Privat-Musiklehrer für Violine (Stuttgart 1962) und Akademiker in den Fächern Komposition (1964) und Musikwissenschaft (1966) an der Chilenischen Staatsuniversität. Dirigieren studierte er bei Maestro Theodor Fuchs in Chile und bei Professor Hans Müller-Kray in Deutschland. Er fing als Geiger bei den Philharmonikern der Stadt Santiago (1955-58) und dem Chilenischen Staatsorchester (1958-65) an, die zwei Hauptorchester in Chile. Danach widmete er sich hauptsächlich dem Dirigieren. 1961-62 war er Konzertmeister des Heilbronner Sinfonieorchesters, 1962 Kapellmeister des Chilenischen Staatsballetts in Santiago, 1965-67 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Osorno und 1967-1972 Chefdirigent des Chilenischen Staatsorchesters. Darüber hinaus wirkte er 1962-1972 als Dozent an der Musikfakultät der Chilenischen Staatsuniversität, 1968-1970 war er Direktor des Konservatoriums an der gleichen Fakultät. Hier gründete und leitete er die Laufbahn für Dirigieren, damals eine Neuheit in Lateinamerika. 1972 siedelte Serendero in die Bundesrepublik Deutschland über. 1973-2008 war er künstlerischer Leiter des Rheinischen Collegium Musicum Wiesbaden und 1973-1999 Mitglied des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie in Koblenz. 2008 kehrte er nach Santiago zurück. In den sechziger Jahren gastierte er bei den meisten Orchestern in Chile, sowie in Mexiko, Peru und Argentinien. 1969 bekam er den Preis des Kunstkritiker-Verbandes als bester Musiker des Jahres. Nach 1972 hat er das Orchester der Beethovenhalle in Bonn sowie Orchesterproduktionen für die Rundfunkanstalten in Baden-Baden und Luxemburg geleitet. Gelegentlich dirigierte er weiterhin in Chile. 2007 leitete er erfolgreich einen Dirigentenkurs an der Escuela Moderna de Música in Santiago, Chile. Als Komponist hat er folgende Auszeichnungen bekommen: Student Composers Awards, Broadcast Music, New York, USA, 1960, Höchster Preis für seine Kantate „Die Schöpfungssage"; Achtes Festspiel für Chilenische Musik, Santiago, Chile, 1962, Ehrendiplom für seine Klavier-Rhapsodie „Reinhild"; International Kompositionswettbewerb Louis Moreau Gottschalk, Dillard University, New Orleans, USA, 1970, Erster Preis für sein Orchesterwerk „Estratos". Seine letzten Orchesterwerke sind „Kindersuite" (Uraufführung in Wiesbaden 1985, chilenische Erstaufführung in Concepción 1986), „Karneval am Rhein" (Uraufführung in Santiago, Chile, 1992, deutsche Erstaufführung in Wiesbaden 1993), „Triptychon" für Blockflöte und Orchester (Uraufführung in Wiesbaden 2003), „Bilder aus der Heimat" für Alt, Tenor und Orchester (Uraufführung in Wiesbaden 2006) und Konzert für Violine und Orchester (herausgegeben 2009). Biographische AngabenComposers of the Americas, Vol. 15. Pan American Union, Washington, USA, 1969.Diccionario biográfico de Chile. Asociación de Periodistas, Santiago, Chile, 1969.Riemann Lexikon, 2. Ergänzungsteil. Schott, Mainz, 1975.International Who's Who in Music. Melrose Press, Cambridge, England ,1975.Men of Achievement. International Biographical Centre, Cambridge, England, 1977.Diccionario de la Música Española e Hispanoamericana. Sociedad General de Autores y Editores, España, 1999-2002.



David Serendero

DSP







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